Kichererbsen - klein aber fein!

Hast du schon einmal Kichererbsen gegessen? Wusstest du, dass Kichererbsen zu den Hülsenfrüchten gehören? Und wusstest du, dass man Kichererbsen in vielen Gerichten verwenden kann?

 

Ich muss gestehen, dass ich diesen kleinen Teilchen bis vor etwa einem Jahr nicht wirklich viel Beachtung geschenkt habe – völlig zu Unrecht!

 

Denn man kann so tolle Leckereien aus ihnen herstellen und gesund sind sie allemal.

 

 

Ich finde, dass Kichererbsen nicht nur in kalten Speisen & Salaten eine gute Figur machen. Da denke ich z.B. an einen Salat mit Couscous und Kichererbsen, Granatapfel, Feta, gerösteten Kürbiskernen und frischer Minze...köstlich!

 

Ein super Mittagessen fürs Büro – es macht satt, aber man fühlt sich nicht „überfressen“.

 

Kichererbsen benutze ich mittlerweile nicht nur für die typischen asiatischen Currygerichte, sondern auch für mein Chilli sin carne und zum Aufpeppen und „Strecken“ ganz einfacher Tomatensaucen.

 

Außerdem habe ich im letzten Sommer Hummus (pürierte Kichererbsen mit Zitronensaft, Tahin, Olivenöl, Knoblauch und Kurkuma) als perfekten Dip für Gemüse und Laugengebäck entdeckt – davon kann ich einfach nicht genug bekommen :-)

 

Kichererbsen werden auch zur Herstellung von Falafeln genutzt – kleine, frittierte Bällchen mit großem Geschmack! Solltest du unbedingt probiert haben!!!

 

Wenn es mal schnell gehen muss und ich aber trotzdem gesundes fast food haben möchte, dann brate ich einfach Kichererbsen mit etwas Harissapaste an (achtung – sehr scharf!).

Diese kommen dann mit Salatblättern und Feta in einen Vollkornwrap und schwupps hat man einen super Snack!

Dazu einfach etwas Gemüserohkost und man kommt schon beim Mittagessen auf sein tägliches Soll für Gemüse – was will man mehr?!

 

Und das Beste – Kichererbsen kann man immer auf Vorrat haben, da sie in Dosen oder im Glas erhältlich sind.

 

Klar, kann man auch die getrockneten nehmen und dann selbst einweichen und kochen (der zeitliche Aufwand ist es allemal wert, ich finde sie schmecken noch intensiver).

 

Aber für alle, wo Zeit nicht gerade im Überfluss zur Verfügung steht, ist fertige Variante definitiv der richtige Weg.

 

Und für diejenigen unter uns, die mehr auf Fleisch verzichten möchten, sind Gerichte mit Kichererbsen eine super Sache.

 

Klar, sie schmecken nicht nach Fleisch und haben eine andere Konsistenz (vielleicht für einige zunächst etwas gewöhnungsbedürftig), aber sie machen richtig satt, was meines Erachtens nach auf ihre Herkunft als Hülsenfrüchte zurückzuführen ist.

 

Kichererbsen haben einen hohen Ballaststoffgehalt – das hilft deinem Darm zukünftig etwas glücklicher zu sein!

 

Und wer auf seine Figur achtet, macht beim Griff zu den kleinen, runden Energielieferanten auch absolut nichts falsch, denn sie sind recht kalorienarm, liefern aber viele gute Proteine.

 

An dieser Stelle nochmal die Buchempfehlung zum „Ernährungskompass“ von Bas Kast, der sehr ausführlich auf den Effekt von Eiweiß auf unsere Ernährung eingeht.

 

 

Lange Rede, kurzer Sinn – versucht Kichererbsen dauerhaft in eure Ernährung zu integrieren. Ihr werdet es nicht bereuen.

 

Bei uns sind die kleinen Teilchen fester Bestandteil des Vorratsschranks geworden und nicht mehr aus unserem Speiseplan wegzudenken.

 

Und auch mein Mann ist absolut begeistert von der Wirkung unseres kleinen, aber feinen Freundes, der Kichererbse :-)

 

Überzeugt euch selbst!

Verfasst von Bianca


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