Ich bin nicht nur Mama

Vor ein paar Wochen hatte ich darüber geschrieben, dass viele Mamas sich verlieren und auch meist ein schlechtes Gewissen haben, sich Zeit für sich selber zu nehmen.

 

 

Ich bin nicht nur Mama. Ich bin auch immer noch eine eigenständige Frau. Und ich darf mir Zeit für mich nehmen.

 

 

ABER WIE?!

 

 

Ich weiß, das ist die große Frage: Wann kann ich denn mal Zeit für mich haben? Oft ist die Woche so durchgetaktet oder der Partner auf Arbeit oder Reisen, dass da kaum Luft ist.

 

 

Einen Tipp möchte ich euch weitergeben, den eine Bekannte mir gegeben hat. Sie ist Unternehmerin, seit ihre Kinder ganz klein sind.

FREEPLAY TIMES: Schon als Babys hat sie ihren Kindern angewöhnt, dass sie 1-2 Mal am Tag eine Phase haben, in der sie alleine spielen müssen. Bei Babys ist das dann natürlich nicht so lange, wie bei 8-Jährigen.

 

Und das habe ich dann bei meinen Kindern auch gemacht. Ich sage ihnen dann: „Jetzt ist Alleine-Spielzeit, ihr geht in euer Zimmer und spielt schön für eine halbe Stunde und dann…“ da füge ich irgendwas ein, was wir danach machen. Am besten etwas, das ich dann mit Ihnen mache. Das braucht anfangs etwas Training, aber danach läuft es super. Und plötzlich habe ich wieder eine halbe Stunde am Tag mehr zu meiner freien Verfügung!

 

 

 

Dann die Frage: Muss ich ein schlechtes Gewissen haben, wenn ich als Mama arbeiten gehe?

 

Für mich war das anfangs ein riesen Thema. Ich dachte ich wäre eine schlechte Mutter, wenn ich meine Kinder in die Betreuung gebe und arbeiten gehe.

 

Das ist auch ein Thema, auf das es glaube ich keine richtige Antwort gibt. Das darfst du für dich entscheiden, ob das in eure Familiensituation passt. Wenn ihr euch entscheidet, dass es okay ist, dass du arbeiten gehst, dann hab auch kein schlechtes Gewissen deine Kinder in die Betreuung zu geben. Kinder spüren das.

 

Und ich glaube, dass Kinder das für Normal sehen, was wir auch für normal sehen. Meine Oma war zwar damals bei den Kindern Zuhause, hatte aber auch den ganzen Tag auf dem Hof zu tun und konnte nicht mit den Kindern spielen. Das kannten die Kinder und das war normal. Das ist nur ein Beispiel. Finde heraus, was euer normal ist und deine Kids werden es spiegeln.

 

Und der letzte wichtige Punkt zu dem Thema: deine Beziehung zu deinem Partner.

 

 

Das geht nämlich neben den Kindern oft völlig unter. Anfangs bestimmen die Kinder das Leben und man hat keine Zeit für den Partner, nachher nimmt man sich oft nicht die Zeit, weil man zu abgelenkt ist. Und leider leider sehe ich viele Paare, die sich in der Phase trennen oder fremdgehen.

 

Mir raubt fast nichts mehr Energie, als eine unharmonische Beziehung zu meinem Mann oder Stress zwischen uns. Und mir GIBT fast nichts so viel Energie, wie wenn wir glücklich miteinander sind.

 

Eine Beziehung erfordert allerdings Arbeit. Manchmal fühlt es sich für mich unverhältnismäßig an: Alle wollen was von mir und ich muss ständig geben: Kinder, Haushalt, Arbeit und dann noch der Mann. Und die ersten 3 dieser Punkte können oft nicht einfach ignoriert werden, also spart man daran in die Beziehung zum Partner zu investieren.

 

Deine Kinder sind irgendwann aus dem Haus und dein Mann bleibt dann hoffentlich noch. Auch wenn es sich phasenweise anfühlt, als würdest du nur geben, lohnt es sich dennoch. Denn du investierst in den wichtigsten Menschen in einem Leben, der ja immer an deiner Seite bleiben möchte, sonst wäre er nicht mit dir.

 

 

 

Ich will keinen Druck machen, das ist das letzte was ich will. Für mich ist es einfach so, dass das die entscheidenden Dinge im Leben sind und auch wenn ich manchmal müde bin, weiß ich dennoch wofür ich das alles mache und das gibt mir mehr Energie und Erfüllung, als wenn ich es nicht tun würde.

 

 

 

Tja, Leben als Mama ist so vielseitig. Wir haben so viele Rollen: Frau, Partnerin, Mama, Tochter, Freundin und 1000 Berufbezeichnungen, die das beschreiben, was wir den ganzen Tag so machen. Aber ich bin überzeugt, dass Gott uns Frauen so geschaffen hat, weil er wusste, dass wir belastbar sind und das alles gleichzeitig schaffen können. Und nicht nur schaffen, wir MEISTERN das! Und DU meisterst das auch! Davon bin ich überzeugt, ob du das siehst oder noch nicht. Du bist eine Heldin!

Verfasst von Rebecca



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