Was, wenn du deine Ziele nicht erreicht hast?

Ich habe mir letztes Jahr viele Ziele gesetzt und war total entspannt und sicher, dass ich sie erreichen werden. Im laufe des Jahres habe ich dann ein Ziel nach dem anderen zeitlich nach hinten geschoben. Und jetzt geht das Jahr vorbei und ich stelle fest, dass ich die meisten Ziele nicht erreicht habe.

 

Sich davon nicht runter reißen zu lassen, fällt mir echt schwer.

 

Die Tage habe ich in einem kurzen Beitrag von einer Frau, die ich bei Instagram verfolge, eine Aussage gehört. Sie sagte: "Ich will, dass ihr scheitert! Ich wünsche dir so sehr für das nächste Jahr zu scheitern. Denn daraus lernst du am meisten und daran wächst du am meisten!"

 

Okay, also scheitern ist nicht das schlimmste für mich, denn ich vestehe, dass es mich wachsen lässt. Das will ich ja. Aber ich bin ein sehr lösungsorientierter Mensch, ich halte mich nicht lange daran auf, wer Schuld an einem Problem ist oder wie wir dahin gekommen sind, sondern mehr daran, wie wir eine Lösung dafür finden.

 

Wenn ich aber keine Lösung sehe, könnte ich durchdrehen. Bei mir wirkt sich das dann auf meine ganze Laune aus. Ich fühle mich aufgewühlt und orientierungslos und das hat zur Folge, dass ich nicht ausgeglichen und nett mit meiner Familie bin und einfach nur weg will, um Zeit für mich zu haben.

 

Das geht aber momentan nicht, da mein Mann in den letzten Tagen seiner Lernphase für die Abschlussprüfung seines Fernstudiums ist, das er berufsbegleitend macht. Meine Eltern sehr viel Arbeit haben und ich keinen habe, wo ich die Kinder hinbringen kann.

Meine einzige Hilfe und das ist mal wieder der Schlüssel für soooo viel bei mir: Mein Miracle Morning!

Ja, es ist (gerade wenn es draußen Dunkel ist) eine Überwindung so früh aufzustehen. Aber jedes Mal, wenn ich mir diese Zeit morgens für mich nehme, merke ich wie es auf mich Auswirkung für den Rest des Tages hat.

 

Wenn du das mit dem Miracle Morning noch nicht kennst, fasse ich dir nochmal kurz zusammen, wie das bei mir aussieht (das Konzept habe ich aus dem gleichnamigen Buch):

 

Ich stehe morgens eine Stunde vor den Kindern auf, um Zeit für mich zu haben. Als erstes mache ich eine Runde Sport (für mich nichts intensives, da ich schon genug Sport unter der Woche mache), da mache ich gerne 10 Min. Yoga oder Stretching. Dann sind die Muskeln und der Kreislauf erstmal wach (und ich schlafe nicht direkt wieder ein, wenn ich mich hinsetze).

 

Von da aus gehe ich über in Meditation. Manchmal  mache ich eine geführte Meditation oder ich setzt mich einfach hin, konzentriere mich auf meinen Atem, entspanne bewusst alle Muskeln und denke an nichts um mal so richtig in die Ruhe zu kommen. Oder ich bete, das verbinde ich meist eh damit, weil ich viel Kraft aus meiner Beziehung zu Gott ziehe.

 

Dann mache ich Affirmationen. Ich spreche laut positive Dinge aus. Dinge, wo ich Veränderung für mich möchte. Unser Gehirn ist nämlich mächtig und durch Affirmationen können wir eine Art gute Gehirnwäsche betreiben, denn wir denken oft zu schlecht von uns selber, was dazu führt, dass wir uns entsprechend verhalten. Für mich ist das z.B. "Ich bin geduldig und ausgeglichen".

 

Dann kommen wir zum Visualisieren. Die Macht des Gehirns hatten wir gerade schon, also nutzen wir es weiter durch unsere Vorstellungskraft. Ich stelle mir bildlich meine Ziele vor und fühle mich da richtig rein. Die langfristigen Großen, aber auch die Kleinen für jeden Tag. Z.B. weiß ich, dass mittags bei uns oft die wuselige Phase ist, wo Thilo aus dem Kindergarten kommt, Essen muss schnell auf den Tisch, weil die Kinder müde und hungrig sind. Da stelle ich mir morgens schon vor, wie ich da reagieren möchte. Die Wahrscheinlichkeit, dass es klappt, ist deutlich höher, als wenn ich das nicht am Morgen mache.

Vorletzter Punkt ist Tagebuch führen. Für mich ist es so, dass die Dinge, die ich aufschreibe aus meinem Kopf raus sind. Es hilft mir die Dinge zu sortieren.

 

Und zum Schluss Lesen: Ein Buch, das mich weiterbringt oder die Bibel. Damit ich fokussiert und positiv ausgerichtet bin für den Tag.

 

Diese Routine ist ein riesiger Erfolgsfaktor bei mir.

Insbesondere jetzt, wo sich vieles so Negativ und nach Scheitern anfühlt, kann ich mich morgens auf diese Art gut sortieren. Denn im Laufe des Tages, wenn ich die Kinder um mich habe, kann ich meist nicht in Ruhe über meine Ziele oder Lösungen nachdenken.

 

Also mach dir keinen Stress, wenn du deine Ziele nicht erreicht hast. Nimm dir in Ruhe Zeit um zu reflektieren und dann einen Lösungsplan auszuarbeiten. Schau dazu gern in meinen Blogartikel vom letzten Jahreswechsel rein, in dem ich beschrieben habe, wie du dir optimal Ziele setzen kannst.

 

ICH WÜNSCHE DIR EIN TOLLES, ERFÜLLTEST, FREUEDEVOLLES UND ERFOLGREICHES JAHR 2020!!!


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