Damit habe ich so nicht gerechnet - und jetzt?

Hast du schon mal vom "Reframing" gehört? Das ist so ein spannendes Modell, Situationen, die du nicht ändern kannst, aus einer anderen Perspektive zu sehen. Dazu komme ich aber gleich erst...

 

Hattest du das schon mal, dass du dir eine Situation oder Umstände auf eine gewisse Art vorgestellt hast und dann ist es ganz anders gekommen?

 

Meine Freundin hatte das neulich mit ihrer Geburt: Sie war total positiv und hat sich voll auf die Geburt ihres Kindes gefreut. Sie war entspannt und ist von einer entspannten und guten Geburt ausgegangen.

 

Leider kam es alles ganz anders. Es war stressing, lang, schmerzhaft und am Ende gab es einen Notkaiserschnitt.

 

Und dann tritt die Enttäuschung ein. Wie geht man am besten damit um?

 

Oder du stellst dir vor, wie der Charakter deines Kindes so wird, malst dir aus, wie ihr schöne Momente als Familie habt oder du viel mit deinem Kind malen oder basteln kannst. Und dann stellst du irgendwann fest, dass du den reinsten Wirbelwind hast, der keine 5 Minuten auf seinem Popo sitzen bleiben kann, nirgendwo bei der Sache bleibt und Abwechslung und Bewegung ohne Ende braucht.

 

Mich hatte das anfangs echt umgehauen. Naja, ich habe nicht erwartet, dass ich ein tiefenentspanntes Kind bekomme. Ich habe selber Energie ohne Ende und mein Mann bevorzugt auch eher die Abwechslung, als Routine. Es ist also gar nicht so abwegig, dass unser Kind da ähnlich ist.

 

Aber es fühlt sich aus der Mama-Perspektive irgendwie anders an.

 

Und wie soll ich darauf reagieren? Enttäuscht sein, weil es anders ist, als erwartet?

Ich habe vor einem Jahr das "Reframing" kennen gelernt. Da geht es im Prinzip darum, eine Situation aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

 

Z.B.: Du kommst nach Haus und dein Partner sagt: "Da bist du ja endlich." Wie könntest du das auffassen und wie könnte er es gemeint haben? War damit vielleicht gemeint: "Ständig bist du weg und treibst dich sonst wo rum." Oder "Ich habe dich vermisst und bin froh, dass du wieder da bist." ...?!

 

Packe die Situation einfach mal in einen anderen Rahmen und überlege, welche Sichtweisen es jeweils darauf gibt und was du aus den jeweiligen Situationen machen kannst.

 

Zurück zu dem Charakter des Kindes: Natürlich kannst du genervt sein, weil das, was du dir ausgemalt hast, mit dem Charater und Temperament deines Kindes nicht übereinstimmt, oder aber, du schaust, wie du denn jetzt neue Situationen schaffen kannst, die auch Spaß machen und einen dynamischen Familienalltag, angepasst an die Art des Kindes.

 

Etwas anderes, das mir wahnsinnig hilft, das Positive und die Stärken in meinen Kindern zu sehen, anstatt der Dinge, die mich nerven, ist: POSITIVE DINGE AUSSPRECHEN.

 

Wie oft neigen wir dazu, zu sagen: "Dafür bist du eh zu unruhig", "das ziehst du sowieso nicht durch", "Mein Kind ist halt echt wild und ungehorsam". Wenn wir solche Dinge aussprechen, setzt sich das in unserem Gehirn fest und wir werden es mehr und mehr glauben und auch verstärkt diese Dinge an unseren Kindern sehen.

 

Wie wäre es, wenn wir uns mal die Stärken und das Positive aus dieser Situation vor Augen halten?

Sprich doch mal nur das Positive daran aus, wie: "Mein Kind, kann sich so gut auf sich ständig verändernde Umstände einlassen.", "Du bist wirkliuch kreativ und dir fallen viele unterschiedliche Dinge ein", "Du wirst es im Leben mit deinem starken Willen noch sehr weit bringen!". Vielleicht ist dein Kind noch zu klein um das aktiv zu verstehen, aber es wird merken, dass das positiv klingt und du es stärken möchtest. An uns Eltern liegt es dann natürlich diesen starken Willen in eine gute Richtung zu lenken (anstatt den Willen zu brechen. Was erstaunlicherweise einige Eltern aktiv versuchen).

 

Ich bin überzeugt, dass unsere Kinder wahrnehmen, was wir über sie sagen und sich unbewusst genauso Verhalten.

Also nutzen wir das doch zu unserem Vorteil!

 

Und auf einmal sind wir selber auch nicht mehr so enttäuscht, dass es anders ist, sondern lassen uns auf eine ganz neue Situation mit ganz neuem Potential ein!

 

Ich bin noch mittel drin, genau das zu lernen. Aber ich sehe jedes mal, wenn ich mir mehr Mühe gebe, es umzusetzen, wie Positiv es sich auf mich, die Kinder, den Alltag und die Familiendynamik auswirkt.


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