Meine Freiheit aufgegeben, als ich Mama wurde?!

Wisst ihr, ich coache jetzt seit fast 2 Jahren Mütter. Mein Herz ist es Mütter zu stärken und auszurüsten, damit sie eine starke Generation heranziehen. Ja, wir sind es wert uns wohl zu fühlen, wir dürfen uns auch um unsere Figur und unser Wohlergehen kümmern und das ist ja auch eins der Dinge, die ich viel aufzeige.

 

Aber wisst ihr, was mir NOCH WICHTIGER ist:

 

Das wir Mütter uns vereinen, stark werden, einander aufbauen, fit und gesund sind. Das Mamasein Leichtigkeit bedeutet und Freude, anstatt Stress und ausgelaugt sein.

 

Wisst ihr, was mir vor paar Monaten aber erst aufgefallen ist: Ich erzähle euch einmal wo das herkommt. Es war einmal… :-P

 

Es war eine Phase, da war ich ständig genervt von den Kindern. Ich hatte ein schlechtes Gewissen, dass ich die ständig von mir weggeschoben habe und wenig Zeit mit denen verbracht habe.

 

Das führte dazu, dass die Kids immer mehr meine Nähe gesucht haben.

 

Da Kinder das aber nicht vernünftig ausdrücken können, haben sie einfach an mir geklebt und genüllt. Was mich dazu brachte, nur noch mehr zurückzutreten.

 

Ist klar, je mehr Druck man aufbaut desto mehr Gegendruck kommt. Und mein schlechtes Gewissen wurde stärker.

 

Bis ich zu dem Punkt kam, an dem ich sagte „Ich bin eine schlechte Mutter“. Und das war nicht nur so daher gesagt, das glaubte ich wirklich.

 

 

Ein paar Wochen später hatte ich ein Gespräch mit meiner Mentorin. Sie ist unglaublich! Ich habe ihr das dann erzählt mit dem Glauben, dass ich eine schlechte Mutter sei. Kurz davor haben wir über das Warum für mein Unternehmen gesprochen. Warum ich Mütter coache etc. Und ganz ehrlich: Mein Warum war mau… Ich hatte nie Probleme mit meiner Figur, meiner Gesundheit oder war Depressiv oder chronisch schlecht drauf oder ausgelaugt. Also die 3 Punkte eat, fit und life waren nie mein Gap.

Im Laufe des Gespräches kam auf einmal mein eigentliches Warum zum Vorschein. Ich weiß echt nicht mehr genau, wie wir dahin kamen. Aber es war bahnbrechend. Ich habe festgestellt, manchmal weiß man Dinge unterbewusst, aber definiert sie gar nicht für sich und kann das dann auch gar nicht erklären. Ich habe dann auf jeden Fall festgestellt, dass ich ein unglaubliches Bedürfnis nach FREIHEIT habe (hat das nicht jeder?!). Ich wusste zwar, dass ich meine Freiheit aufgebe, wenn ich Kinder kriege, aber in dem Ausmaß? Und für so lange? Das habe ich echt falsch kalkuliert… Ich hätte es ja auch nicht anders machen können, sowas weiß man vorher einfach nicht.

 

Daraus resultierte, dass ich, wenn ich nicht genug Zeit für mich hatte um dieses Freiheits-Bedürfnis zu befriedigen, ich genervt war. Konnte aber nicht definieren warum. Das wusste ich natürlich erst im Nachhinein. Und weil ich nicht ausgeglichen und meine Bedürfnisse nicht befriedigt waren, wurde ich genervt und gereizt und habe die Kinder zurückgedrängt. Und daraus geschlussfolgert, dass ich einfach eine schlechte Mutter sei.

 

Meine liebe Mentorin hat mir dann aufgezeigt, dass ich ja eigentlich die Rolle der Mutter in mir verneint habe. Das ist nur eine Rolle, das bin ich nicht. Das vergessen auch viele Mütter. Wir sind zuerst Frauen und das Muttersein ist nur eine Rolle, wie das Ehefrau sein oder der Beruf, den wir ausüben.

 

Und es kann doch nicht sein, dass ich die Rolle, in der ich andere Frauen bestärken will, in mir verneine?!!!

 

Als mir dann aber klar war, dass es in meinem Leben verschiedene Bedürfnisse gibt, für die ich mich aus meiner Freiheit heraus entschieden habe, meinen Mann, meine Kinder, mein Unternehmen und mein Bedürfnis nach Freiheit.

 

Keiner hat mich ja gezwungen meinen Mann zu heiraten. Ich wusste ja, dass es viel Zeit in meinem Leben einnehmen wird, einen Mann zu haben. Ich kann mich ja auch entscheiden ihm keine Zeit in meinem Alltag zu geben, dann muss ich nur damit rechnen, dass er nicht mehr lange mein Ehemann ist. Aber ich hatte ja die Freiheit mich dafür zu entscheiden.

 

Ich habe mich auch für Kinder entschieden. Ja ich habe die Intensität falsch eingeschätzt, aber auch das lässt sich jetzt nicht mehr rückgängig machen. Um Gottes Willen! Ich liebe meine Kinder (das stand nie in Frage) Und es ist meine Entscheidung und Freiheit, wie viel Zeit ich ihnen gebe. Danach bemisst sich dann auch die Familiendynamik und Stimmung Zuhause. Ich muss ja keine Zeit mit ihnen verbringen, ich kann sie ja in die Ganztagsbetreuung geben und Zuhause vor den Fernseher setzen, ist ja meine Entscheidung. Aber ich entscheide mich das nicht zu machen, weil ich sie Liebe und das Beste für sie und ihre Zukunft will. Also entscheide ich mich aus meiner Freiheit heraus, Zeit mit ihnen zu verbringen.

 

Das ist ein so neuer Blickwinkel!

 

Auch meine Arbeit, es war meine Entscheidung zu arbeiten. Ich kann’s ja auch lassen, dazu habe ich dir Freiheit. Nur muss ich dann mit weniger Geld im Monat klarkommen. (Obwohl es mir nicht primär um Geld, sondern um meine Mission/Berufung geht). Ist ja aber auch meine Entscheidung. Ich kann’s ja lassen.

 

Da ich mich aber für alle diese Dinge entschieden habe, liegt es jetzt an mir, die Balance zwischen diesen Bereichen zu halten um ausgeglichen zu sein.

 

Und das ist der Punkt, der mir am Herzen liegt: Ich glaube, dass jede Frau Bedürfnisse hat, ob es das Bedürfnis nach Freiheit ist oder was Anderes. Und dafür brauchen wir meist Zeit. Und da kommen die Tools eat, fit und life ins Spiel. Ernährung, Fitness und unser Mindset.

 

Und darauf sollen alle meine Tipps zurückschließen.

 

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Ich sehe nur, dass viele Mütter (so schätze ich das ein), unbewusst ihrer Freiheit hinterhertrauern, was ich ja auch getan habe. Und deswegen nicht alles für ihre Familie geben können, deshalb ausgelaugt sind und nicht in ihrer Rolle als Mutter aufblühen können.

 

Ich liebe es, wenn wir Frauen sehen, dass wir die Freiheit haben! Das wir nicht "Gefangene unserer Umstände" sind und was wir aus dieser Freiheit heraus alles bewirken können.

 

Seitdem hat sich mein Alltag so verändert. Ich verbringe mehr und mehr GERNE Zeit mit den Kindern, nicht nur, weil ich es sollte als gute Mutter. Die Kinder spüren das und sind ausgeglichener. Es ist so viel mehr Balance in mir und und unserer Familie. Und ich wünsche mir so sehr, dass andere Mütter das auch erleben. Und wenn ich hier und da eine Hilfestellung in einzelnen Bereichen sein kann, dann freue ich mich wahnsinnig. Denn mir gibt es so viel Freude!


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Kommentare: 5
  • #1

    Irina (Montag, 24 Februar 2020 23:08)

    Wow, soviel Ehrlichkeit in diesem Blogpost. Finde es gut, dass du deine Sicht der Dinge offen erzählt hast. In manchen Passagen habe ich mich wieder gefunden. Danke für deine Gedanken. Ach und noch was: Kannst du deine Mentorin hier mal vorstellen? Die Neugierde ist groß.

  • #2

    Farina (Dienstag, 25 Februar 2020 01:06)

    Danke! Du weißt ich bin noch keiner Mama, aber du nimmst mir schon jetzt die Angst, meine Freiheit zu verlieren. Du hast so recht, wir können entscheiden- jeden Tag aufs Neue.

    Egal um was es geht, es liegt an uns. Und wer sagt wie die Dinge sein ‘ müssen'?! Am Ende doch nur wir!

    Und wie geil ist das!!!

    Liebe Grüße.
    Du bist toll<3

    Fairy

  • #3

    Rebecca (Mittwoch, 26 Februar 2020 06:56)

    Danke für eure Kommentare, es freut mich wahnsinnig, dass mein Artikel euch berührt. Und danke für das Feedback! :-*

    Ich rede mal mit meiner Mentorin bzgl. einer Vorstellung ;-)

  • #4

    Olivia (Mittwoch, 26 Februar 2020 15:07)

    Ein sehr schöner Artikel,Rebecca! Verrückt, wie viel sich bei mir verändert, wenn ich einfach nur meine Sichtweise ändere.Danke für deine Inspiration!

  • #5

    Rebecca (Freitag, 28 Februar 2020 14:21)

    Vielen Dank Olivia! Ja, es ist wirklich unglaublich, wie unbewusst unsere Sichtweise uns beeinflusst. Ich wusste früher gar nicht, dass ich da so aktiv Einfluss drauf habe. Es ist so schön, wenn ich anfange mein Gehirn FÜR mich zu nutzen :-D