Multitasking - hilfreich oder zerstörerisch? Und was macht es mit unserem Energielevel?

Wer kennt das nicht? Als Mama MUSS man ja irgendwie einfach immer mehrere Dinge gleichzeitig machen... Wir haben ein Kind auf dem einen Arm, mit der anderen Hand wechseln wir zwischen dem Kochtopf, Gemüse schnibbeln, Rezept auf dem Handy nachlesen, die Nachricht, die dann nebenher noch aufploppt eben beantworten, ein Telefon zwischen Schulter und Ohr am reden mit Mama oder bester Freundin und dann noch das andere Kind davon abhalten, dass alles andere auch noch im völligen Chaos versinkt...

 

Kommt dir das bekannt vor? Ist vielleicht ein bisschen übertrieben, aber so ähnlich läuft es doch, oder?!

 

Jetzt ist die Frage, schaffen wir dadurch mehr in kürzerer Zeit? Das erhoffen wir uns ja dadurch oder?! Okay, manchmal ist es erforderlich mehrere Dinge gleichzeitig zu tun. Aber ist Multitasking wirklich so sinnvoll, wie von vielen angepriesen und bewundert?

Jetzt mal bisschen Wissenschaftliches: Im Sommer 2009 wollte Clifton Nass, ein Professor an der Uni in Stanford, eine Studie dazu durchführen, dass Multitasking uns produktiver und effetiver macht. Er war völlig davon überzeugt, dass die These stimme.

Als die Studie, das genaue Gegenteil bewies, war er sicherlich völlig überrascht, denn er war sich sicher, dass die Multitasker eine geheime Fähigkeit besäßen.

Die Nicht-Multitasker, waren allerdings entscheidend besser in allen Aufgaben und übertrafen die Multitasker in jeder Hinsicht.

 

Was passiert da?

 

Dass das Gehirn mehrere Sachen gleichtzeitig machen kann, ist eine Illusion, das geht nicht. Was allerdings geht ist, dass man zwischen meheren Aufgaben den Fokus schnell hin und her wechseln kann. Und das können einige schneller und andere nicht so schnell. Das Problem dabei ist jedoch, dass wir dann unsere Aufmerksamkeit teilen und die jeweiligen Aufgaben nicht mehr so gut und genau ausführen. Und unser Gehirn verbraucht enorm Kapazitäten dafür immer wieder zwischen den einzelnen Aufgaben hin und her zu wechseln, sich neu in die Tätigkeit einzudenken und das gleiche beim zurückwechseln. Somit sind wir weniger effektiv und produktiv und haben auch noch mehr Energie verbraucht, was uns nur noch müder macht.....

 

Klar, bügeln und fernsehen klappt meist recht gut, weil das Aufgaben sind die meist nicht den höchsten Grad an Konzentration erfordern. Aber beim Autofahren und Nachricht auf dem Handy schreiben, wird's schon schwieriger. Und wenn wir dann ein tiefes Gespräch mit unserem Partner haben und nebenher auf Instagram unterwegs sind oder wieder Nachrichten beantworten, wird's richtig kritisch.

Von einem Chirurgen erwarten wir zu 100% ungeteilte Aufmerksamkkeit bei der Arbeit. Warum? Dann wird es perfekt. (In dem Fall geht es ja auch im Menschenleben)

 

Im strebe gar nicht mal Perfektion in allen Dingen an, aber wenn es um die Beziehung zu meinen Kindern geht oder ihre Erziehung, möchte ich das schon so gut wie möglich machen. Das klappt nicht, wenn ich aber während ich mit ihnen rede, das Handy in der Hand habe und immer wieder drauf schaue. Oder wenn ich mit ihnen spiele, aber der fernseher nebenher läuft oder ich mit meiner Freundin telefoniere.

 

Und der andere, sehr wichtige, Aspekt hier ist: Wenn ich mir angewöhne immer nur möglichst einer Tätigkeit nachzugehen, also keine Nachrichten beantworten, wenn ich koche oder nicht aufräumen und mit den Kindern gleichzeitig nebenher spielen, könnte es sein, dass ich auf einmal viel mehr schaffe. Dann kann ich nämlich meine ganze Aufmerksamkeit einer Aufgabe widmen, diese gut beenden und dann zur nächsten Aufgabe gehen.

 

Das beste daran: Ich bin im Kopf nicht so zerstreut. Ich muss nicht ständig gedanklich hin und her springen, was mir so viel Energie und Hirnkapazitäten spart, dass ich nicht so schnell müde und kopfmäßig erschöpft bin. Und meine Kids sind entspannter, weil sie meine volle Aufmerksamkeit für eine gewisse Zeit haben und stecken es dann viel besser weg, wenn ich mich dann anderen Aufgaben zuwende und sie sich wieder alleine beschäftigen sollen.

 

Wir müssen als Mamas doch tenedeziell eh mehr gleichzeitig machen, mit kleinen Kindern muss man nun mal öfter akut reagieren und seine aktuelle Tätigkeiten unterbrechen. Da können wir uns ja angewöhnen, das nicht noch stressiger zu machen, als es ist.

 

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