Nicht vom Haushalt stressen lassen

Für viele ist es allein schön Stress, wenn sie an den Freitag denken. Ist bei dir auch Freitag der klassische Putztag?

Ich hab mir da nie diesen Stress gemacht. Für mich war es bisher auch immer okay, an irgendeinem anderen Tag die Woche zu putzen.

 

Aber ganz ehrlich?! Das ist fast das Gleiche in grün...

 

Irgendwann hat mich mehrere Tage die Woche allein der Gedanke genervt, dass ich irgendwann noch putzen muss.

 

Wir haben nicht den festen Wochenablauf und eine Routine, weil mein Mann in Schichten arbeitet und die jeden Tag anders sind. Also ist Routine nicht so leicht bei uns. Also habe ich auch das putzen jede Woche neu einplanen müssen.

 

Irgendwann habe ich dann Feuchttücher entdeckt (nein, das soll keine Werbung sein), die Dinger sind Wundertücher. Ob ein Fleck auf dem Boden, an der Kleidung, an der Küchenfront, das Gesicht meiner Kinder, es ist ganz egal was, man kriegt damit alles eben schnell sauber. Seitdem steht bei mir immer eine Packung Feuchttücher in der Küche.

 

Als ich mal richtig kurzfristig Besuch erwartet habe, habe ich eben mit Feuchttüchern im Bad über die Garnitur etc. gewischt. Und weißt du was - es hat funktioniert!
Seitdem sind Feuchttücher auch immer im Bad bei mir.

 

Das ersetzt natürlich nicht mein putzen, aber es hat einen spannenden Denkprozess in mir gestartet:

 

Ich dachte: "Wer sagt eigentlich, dass man 1x die Woche putzen muss?!" Das ist immer voll der Akt. Gerade seit wir umgezogen sind ist es noch mehr. Ich hätte nicht gedacht, dass ein Haus so viel mehr Arbeit bedeutet.

Ich mache lieber zwischendurch eben sauber, als jede Woche ne große Putzaktion zu starten. Wer sagt denn, das man 1x die Woche Grundputz machen muss? Wer sagt denn, dass ich nicht einfach mit Feuchttüchern jeden Tag übers Waschbecken wischen darf und dann eben nur alle 10 Tage oder 2 Wochen Grundputz mache?

Ich hatte eine Zeit lang eine Putzfrau. Das war herrlich. Einige fühlen sich in ihrer Ehre als Hausfrau angegriffen, wenn sie eine Putzfrau einstellen. So als ob sie nicht in der Lage seien, ihren Haushalt selber zu schaffen. Ich sehe das ganz anders. Ich könnte das machen, klar. Aber ich investiere meine Zeit lieber in andere Dinge, wo es wichtiger ist, dass ich sie mache. Wie Zeit mit meinen Kindern zu verbringen, denn ich bin die Mutter. Putzen kann auch jemand anderes.

 

Seit wir umgezogen sind, haben wir beschlossen erstmal keine neue Putzfrau zu suchen, weil wir finanziell momentan andere Prioritäten haben. Das ist ja auch eine spannende Sache: Ich habe früher gedacht „Ich kann mir keine Putzfrau leisten“. Das stimmt ja aber nicht. Ich hatte nur finanziell andere Prioritäten. Ich hätte auch weniger Geld für Lebensmittel ausgeben können und mein Obst und Gemüse im Discounter statt auf dem Markt kaufen können. Dann wäre eine Putzfrau vielleicht dran gewesen.

Aber das Schöne ist, dass wir ja alle die Freiheit haben selber zu entscheiden, was wir mit unserer Zeit und unserem Geld machen.

 

Und ganz ehrlich: Die Kinder sind nur einmal klein. Wenn die erstmal aus dem Haus sind, wirst du noch genug Zeit für große Putz-Orgien haben.

 

Und ein anderer befreiender Gedanke: Keiner zwingt mir gewisse "Vorstellungen von Ordnung" oder Standards auf. Es war doch meine Entscheidung diesen Standard und diese Ansprüche an meinen Haushalt zu setzen. Wenn ich keine Zeit für die Dinge habe, die mir wichtig sind oder Zeiten für mich, darf ich mich ja nicht beschweren. Ich habe doch beschlossen so viel Zeit in meinen Haushalt zu stecken.

 

Ich will hier nicht über mangelnde Hygiene sprechen, die ist äußerst wichtig. Aber der Boden muss in meinem Haus nicht immer wie geleckt aussehen und es darf auch mal ein wenig Staub auf den Bilderrahmen oder Türzargen liegen.

 

Am Ende meines Lebens werde ich bestimmt nicht zurückdenken und sagen: "Ach, hätte ich mal mehr geputzt und unser Haus ordentlicher gehalten."

 

Nimm den Druck also gerne raus. Die anderen interessiert es meist eh nicht, wie jede Ecke bei dir aussieht. Mir fällt sowas bei anderen meist gar nicht auf. Wenn andere bei mir sind, denke ich immer die würden jede Ecke sehen und dann sehe ich Dreck an stellen, wo es mir sonst nie aufgefallen wäre.

 

Immerhin leben wir in einem Wohnhaus und nicht in einem Museum.

 

Also darfst du entspannt sein bei dem Thema. Ob du deinen Putztag jetzt beibehältst oder einfach jeden Tag ein bisschen Ordnung machst und einzelne Dinge wegwischst und dann seltener einen Hausputz machst, triff eine Entscheidung und dann lass dich davon nicht stressen.


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