Wie überwinde ich den inneren Schweinehund

Wenn die Umstände es einem schwierig machen diszipliniert zu sein, lässt man sich oft umso mehr hängen. Kennst du das? Dann kommen Ausreden wie: "Wenn die Umstände sich ändern, mache ich wieder was" oder "Jetzt bin ich so lange, raus, da brache ich jetzt auch nicht wieder anfangen..."

Dabei weißt du genau, wie gut es dir eigentlich tun würde. Wie kommst du also raus aus dieser Spirale?

 

Nehmen wir Corona und Sport machen: 

So viele Leute in meinem Umfeld haben in den letzten Monaten an Gewicht zugenommen (und bei den meisten handelt es sich nicht um Muskelmasse😜). Verständlich - wir sind viel mehr Zuhause, mehr allein, weniger Routine...da isst (und trinkt) man schon mal mehr als sonst.

Wenn du dich damit wohl fühlst, dann ist ja alles gut. Viele fühlen sich damit aber nicht wohl - mangelnde Energie, Unwohlsein und weniger attraktive Körperform.

Wie kommt man da nur raus? Insbesondere, wenn die Umstände sich gerade nicht zu ändern scheinen...

 

1. Routinen

Auch wenn du den ganzen Tag Zuhause bist und keine festen Termine hast, hilft es ungemein eine Tagesstruktur zu haben. Mache einen Termin mit dir selber und verpflichte dich ihn einzuhalten. Z.B. zum Sport machen. Entweder bereitest du alles vor, damit es dir dann zu dem Zeitpunkt nicht so leicht fällt doch auf der Couch sitzen zu bleiben. Oder du machst einen Termin mit jemand anderem aus: wie z.B. einen festen Onlinekurs, den du mitmachst. 

 

Hier ein Beispieltag:

8 Uhr aufstehen und frühstücken

9 Uhr Sport machen, duschen und hübsch machen

10 Uhr Haushalt und Mittagessen kochen

12 Uhr Mittagessen

Mittagspause (mache doch hier deinen Miracle Morning oder lies ein Buch)

15 Uhr Nachmittag zur freien Gestaltung (Freundin einladen, mit Kindern zum Spielplatz, Buch lesen, da kannst du ja wieder Raum für Spontanität lassen)

18 Uhr Abendessen und Aufräumen

19 Uhr Kinder ins Bett und freie Abendgestaltung

 

2. Verbindlichkeiten

Mache eine Vereinbarung mit einer Freundin und erinnert euch gegenseitig daran Sport zu machen (oder weniger Schokolade zu essen oder an einem Projekt zu arbeiten oder was auch immer gerade dein Ziel ist). Geht die Verpflichtung ein Rechenschaft voneinander einzufordern und voreinander zu geben. Oder baut sogar eine Konsequenz und/oder Belohnung ein. Gemeinsam ist man so viel stärker!

 

3. Sei vorbereitet

Man schmeißt schnell das Handtuch, wenn man nicht gut vorbereitet ist. Es ist äußerst praktisch ein wenig Equipment zuhause zu haben oder sogar ein Sportgerät, auf das man einfach gehen kann. Und es macht viel mehr Spaß damit! An der Stelle ein Dankeschön an Gorilla Sports für die nette Zusammenarbeit. Ich habe da einiges an Equipment her und bin super zufrieden. Dann lege dir Sportkleidung bereit und lege das Workout auf eine Uhrzeit, zu der du dir sicher bist, nicht unterbrochen zu werden: z.B. wenn die Kinder schlafen oder in der Kita sind oder buche einfach einen Kurs mit Kind dabei. 

 

4. Immer eins nach dem anderen

Du musst nicht gleich deine Ernährung ändern, mit Sport anfangen, ein Buch schreiben und dir dann auch noch angewöhnen täglich 10.000 Schritte zu machen. Dein Gehirn wird damit überfordert sein. Es liebt nämlich Routinen und mag keine Veränderungen um so Energie zu sparen. Also nimm dir EINE Sache vor, entwickle eine Gewohnheit daraus und nach mindestens 3 Wochen kannst du die nächste Sache dazu nehmen.

 

5. Triff eine Entscheidung

Alles steht und fällt mit deiner Entscheidung! Du kannst entweder die Ausreden weiter runterbeten (und sei es vor dir selbst) oder dich mit dem Zustand zufrieden geben oder ENDLICH ANFANGEN WAS ZU VERÄNDERN!

 

6. Direkte Umsetzung

Entscheidend ist, dass du dein Vorhaben in den ersten 72 Stunden umsetzt. Also du hast ab jetzt genau noch 3 Tage um anzufangen. Und um dir einen Impuls zu geben, habe ich hier ein paar Übungen für dich, die du am besten gleich heute oder morgen ausführen kannst:








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